St. Zyprian - Weisslahnbad
Am Ende des Tales...
Etwas Magisches mutet dem Ortsteil
St. Zyprian sicher an. Ob auch die Natur in dieser Region so heilende Kräfte besitzt, wie sie ein Schweizer Urlauber vermutet, bleibt dahin gestellt. Der Schweizer Architekt und Südtirol-Urlauber Leo Gantenbein will im Schweigerbach, der bei St. Zyprian mit dem Tschaminbach zusammenfließt, sogar heilende Steine gefunden haben. Die gefundenen Malachite, Chrysoprase und Türkise sollen gut sein gegen Migräne, Stirn-, Kehlkopf- und Magenleide n. Für die einheimische Bevölkerung liegt sie vielmehr in den wirtschaftlichen Aktivitäten dieses Ortsteils und als Tor zu den großen Wäldern im hinteren Tal sowie zu den Almen und Bergen.
Highlight:
Malerisch eingebettet liegt das Zypriankirchlein
Weißlahnbad auf 1.200 m liegt in einem ausgesprochenen Höhenklima, umgeben von frischer Waldluft, in besonders geschützter und windstiller Lage. Seine Glanzzeit erlebte das Wildbad im ausgehenden 19., Anfang des 20. Jahrhunderts. Die Naturkulisse, die Freude an der Sommerfrische und das Quellwasser – ein Säuerling mit Kalzium- und Magnesiumsalzen und einer merklichen Radioaktivität, zog Kurgäste an. Das Wasser soll vor allem bei Gliederkrankheiten, Magenbeschwerden, Schwäche des Unterlaibs, Nervensystem, Rheumatismus, Blutarmut, Stoffwechselkrankheiten, Störung der Atemwege und Arthritis wahre Wunder gewirkt haben.
Das Bad ist heute in Familienbesitz und das Heilwasser findet Anwendung bei traditionellen Wannenbädern, im Erlebnishallenbad und Freischwimmbad. Das Bad Ist nur für Hotelgäste zugänglich.